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Oman - Januar 2012

Salalahs Umgebung

Nachdem wir die Stadt Salalah ausgiebig erkundet haben, wollen wir auch die Umgebung kennen lernen. Unser Weg führt uns zunächst nach Osten zur Lagune Khor Rouri und der oberhalb der Lagune auf einer Anhöhe liegenden Ausgrabungsstätte Samhuran. Dieser Ort wurde vermutlich im 4. Jh. v. Chr. gegründet und diente als Handelsstation und Hafen an der seewärtigen Weihrauchstraße. Der Blick von den Ruinen auf die Lagune, die zum Meer hin rechts und links von hohen Felsen flankiert ist, ist imposant. Wir wollen bleiben, suchen uns einen schönen Platz an der Lagune, machen Spaziergänge und beobachten die für omanische Verhältnisse üppige Vogelwelt. Auch hier fallen uns die nahrungsbedingt eher blassen Flamingos wieder auf. Hier erleben wir auch den umständehalber sehr ruhigen Wechsel in das Neue Jahr mit alkoholfreiem Bier und ohne Feuerwerk.
Weiter geht es auf der Küstenstraße nach Osten bis Mirbat. Wir bummeln durch das alte Viertel bis zum quirligen Hafen voller bunter Fischerboote und Dhaus. Mirbat war einst ein wichtiges Handels- und Hafenzentrum im Dhofar, wie der südliche Landesteil des Omans heißt. Von hier aus starteten im 16. -18. Jh., als die Seefahrt im Golf von Aden und Roten Meer durch Piraten höchst unsicher geworden war, die Kamelkarawanen, um den Weihrauch und andere Handelsgüter aus Fernost durch Jemen und Saudi Arabien nach Gaza und Alexandria zu bringen. Vielleicht könnte man angesichts der Piraterieprobleme vor der somalischen Küste mit dem kamelgebundenen Transport von Öl die Millionen von Kamelen im Oman einer sinnvollen Verwendung zuführen? Es gibt noch viele alte, ehemals sehr stattliche Häuser im Ort, leider alle dem Verfall preisgegeben. Denn die Omanis haben die Angewohnheit, da es an Platz nicht mangelt, neben der Ruine kurzerhand ein neues modernes Haus zu bauen. Die Pflege und der Erhalt des Alten sind nicht unbekannt, werden aber leider nach unseren Beobachtungen nur selten praktiziert. Nur wenige Kilometer hinter Mirbat finden wir einmal wieder einen traumhaften Strandplatz für die nächsten Tage. Die Schnorchelmöglichkeiten hier in der Bucht sind sehr gut, denn viele Fische und auch Schildkröten fühlen sich hier in der Nähe von Tangwäldern offensichtlich wohl. Schön ist es hier, doch wir wollen allmählich zurück nach Salalah, da wir dort mit Hilmar verabredet sind.
Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher in die Jebel Qara-Berge, die die Salalah-Ebene nach Norden abriegeln. Im Wadi Hinna können wir tatsächlich Baobab-Bäume bestaunen, die wir bisher nur aus Afrika kannten. Wie diese sehr markanten Bäume hierher gelangt sind, ist unbekannt, vielleicht wurden sie zu Zeiten der omanischen Ostafrika-Besitzungen hierher gebracht. Die Südseiten der Berge sind stark bewachsen, für das Land geradezu sensationell grün, und nach dem Monsunregen im Sommer gibt es hier eine geradezu üppige Vegetation. Das zieht auch viele Touristen von der ganzen arabischen Halbinsel an – dann brummt hier die Saison! Für unsere heimischen Tourismusmarketiers unvorstellbar: Das Tourismusministerium wirbt mit drei Monaten Regen – eine Attraktion für das wüstenhafte Arabien! Uns ist es jedoch recht, dass es nicht regnet - wie übrigens schon seit unserer Ankunft Mitte Oktober nicht .... (sorry, Ihr Daheimgebliebenen)! Über die Berge kommen wir in das hübsche, immer noch grüne und Wasser führende Wadi Darbat, das wir mit Hunderten Ziegen, Kühen und Kamelen teilen müssen. Das stört uns jedoch nicht, denn, wie sich bereits herumgesprochen hat, haben wir Kamele (die weiblichen) in unser Herz geschlossen. Übrigens haben wir Euch noch nicht die Legende vom Kamel erzählt, warum es diesen selbstbewussten und coolen Blick hat: “Es gibt 100 Namen für Allah, doch Muhammed verriet seinen Anhängern nur 99 davon. Den 100. flüsterte er eines Tages seinem weißen Lieblingskamel ins Ohr als Dank dafür, dass es ihm im Moment einer Gefahr zur Flucht verhalf. Diese Nachricht verbreitete sich unter den anderen Kamelen sehr schnell. So kam es, dass nun alle Kamele den 100. Namen Allahs kennen, die Menschen jedoch nicht. Und das ist der Grund, warum alle Kamele so blasiert, stolz, überheblich und hochnäsig sind, denn sie sind wissend.“

Nachdem nun alle Kamele von uns abgelichtet wurden, hält uns nichts mehr von einer Rückkehr nach Salalah und einem fröhlichen Wiedersehen mit Hilmar ab. Seit unserem letzten Treffen in Dubai haben wir einiges erlebt, und es gibt viel zu erzählen. Am Strand, im Café de Paris oder auch beim Mediterranen Buffet im “Crowne Plaza“ gibt es dazu reichlich Gelegenheiten. Die nächsten 2 ½ Wochen werden Hilmar und wir gemeinsam reisen, wobei wir – nachdem wir uns mit reichlich Lebensmitteln und Wasser eingedeckt haben – erst einmal den Norden und Westen von Salalah erkunden. Auf den Höhenlagen des Jebel Qara-Gebirgszugs besuchen wir das wenig eindrucksvolle Grab des Hiob (ja, der mit der Botschaft, auch für die Muslime ein heiliger Mann, ein Prophet), und gelangen anschließend auf ein 1000 m hohes Plateau, wo die bewachsenen Südhänge abrupt in eine Mondlandschaft fast ohne Vegetation mit tief eingeschnittenen Wadis übergehen. Im Wadi Ayoun sehen wir unsere ersten Weihrauchbäume. Zur Ernte des Weihrauchs wird die Rinde des Baumes eingeritzt. Hier tritt das zunächst weiße Harz aus, es wird dann hell gelb und nach dem Trocknen opaque. Das Harz des ersten Schnittes ist jedoch minderwertig. Drei Wochen später wird die Rinde erneut eingeritzt, und nach weiteren drei Wochen wird das neu ausgetretene hochwertige Harz entfernt. Drei aufeinander folgende Jahre wird von dem Baum geerntet, dann erfolgt eine mehrjährige Ruhepause. Nach diesem interessanten Exkurs brauchen wir einen Nachtplatz und bemerken erst, nachdem wir uns eingerichtet haben, dass wir auf einem uralten Friedhof stehen. Doch kein Geist stört unsere Nacht! Zu Dritt besuchen wir auch den Küstenabschnitt im Westen von Salalah, zunächst die Bucht von Muqhsail, dann über eine spektakuläre Bergstrecke den Jebel al-Qamar mit 1.100 m Höhe, wo ein Militärposten unsere Pässe kontrolliert. Die Grenze zum Jemen ist nicht mehr weit entfernt – wir kommen in eine Problemzone. Weiter geht es auf einer Hochebene zum Abzweig nach Rakhyut. 40 km weiter gibt es eine schöne Asphaltstraße in das Dorf am Meer. Aber die Männer ziehen es natürlich vor, die steile, heute kaum noch benutzte Piste zu nehmen. Die Kurven sind für unsere großen Fahrzeuge manchmal zu eng, die Piste zu schmal und die Zweige der Bäume hängen zu tief. Alles ist enorm trocken. Wir treffen auf Nomaden mit ihren Kamelherden, die sich sehr wundern, warum wir nicht die schicke neue Asphaltstraße benutzen! Aber wir kommen bis auf ein paar Kratzer an den Kabinen heil unten in der malerischen Bucht an. Für den Rückweg nehmen wir die Material schonende Komfort-Straße …..!

 

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Die Nachtplätze dieses Reiseabschnitts in chronologischer Reihenfolge:

Khor Ruri: auf dem Westufer der Lagune; N17 01,866/E54 26,108 (WGS84); keinerlei Versorgung,ruhig,sicher

Östlich Mirbat: Stellplätze ohne Ende; keinerlei Versorgung, ruhig, sicher

Wadi Darbat: Stellplätze ohne Ende; keinerlei Versorgung, ruhig, sicher

Wadi Ayoun: Stellplätze ohne Ende; keinerlei Versorgung, ruhig, sicher

Rakhyut: Stellplätze am Strand ohne Ende; keinerlei Versorgung, ruhig, sicher


 

Rub al-Khali oder Das Leere Viertel

Aber nun muss es wieder ein äächtes Abenteuer sein. Gemeinsam mit Hilmar wollen wir es wagen, die in den Nordwesten Omans hineinragende größte zusammenhängende Sandwüste der Welt, die Rub al-Khali, zu durchqueren. 650.000 qkm nur Sand! Durch das fast völlige Fehlen von Brunnen gehört die Rub al-Khali zu den einsamsten Regionen der Erde, was ihr den Namen “Das Leere Viertel“ gab. Die Wüste erstreckt sich über Oman, Jemen, Saudi Arabien und Vereinigte Arabische Emirate. Dort, im Emirat Abu Dhabi haben wir bereits den nordöstlichsten Teil der Wüste bei den Liwa-Oasen kennen gelernt.

Wir verlassen die Küste, fahren nun überwiegend auf Pisten nach Norden und erreichen zwei Tage später die Ruinen von Ubar in Shisr. Ubar war vermutlich bereits vor 5000 Jahren aufgrund des ganzjährigen Wasservorkommens ein wichtiges Handels- und Karawanenzentrum. Die Ausgrabungen und anschließende Behauptung des (westlichen) Archäologen-Teams, Ubar sei die im Koran erwähnte verschollene heilige Stadt, haben Anfang der 1990er zu heftigen diplomatischen Verwerfungen mit Saudi-Arabien geführt, das, ohne dies belegen zu können, für sich beansprucht, die Reste dieser Stadt auf seinem Territorium zu beherbergen. Wir besichtigen die heute eher unscheinbaren Ruinen und, wichtiger, nutzen die hier letzte Möglichkeit, unsere Diesel- und Wassertanks vor der Weiterfahrt aufzufüllen. Bei Al-Hashman, ein winziger, verwaister Ort mit leerstehenden staatlichen Einheitshäusern einschließlich Moschee, mit denen man (scheinbar erfolglos) den Beduinen die Sesshaftigkeit schmackhaft machen will, endet die Zivilisation. Sprich, hier endet die zumindest noch gelegentlich befahrene Piste, und die ersten riesigen Dünen tauchen auf.

Wir folgen zunächst den Resten einer offensichtlich seit vielen Jahren nicht mehr benutzten 110 Kilometer langen Piste bis kurz vor der saudischen Grenze, die inzwischen über weite Abschnitte unter Sand begraben liegt. Über den ursprünglichen Zweck dieses Wegebauwerks können wir nur spekulieren: vermutlich handelt es sich um die Überreste einer alten Explorationspiste. Ein eigenartiges Gefühl, hier draußen im Nichts längs zu holpern! Wir bewegen uns nicht gerade über ein wiederentdecktes Stück der Via Romana, doch auch diesem Weg haben sich viele Menschen vor uns anvertraut – was mag sie bewogen haben, hier hinaus zu kommen? Die bis zum Schluss klar erkennbare Piste durch eine Bilderbuchsandwüste aus riesigen Dünen endet an einem Wasserloch - mitten in der Wüste eine Insel aus Schilf! Nun sind wir in einem Dilemma. Zurückfahren? Never! Weiterfahren? Da liegt der Hase im Pfeffer: die Karten eines namhaften deutschen Verlages eignen sich (nicht nur) für diesen Landesteil bestenfalls als Wandschmuck. Den einzigen Navigationshinweis, den wir haben, stammt von einem Touristenführer aus Shisr: “Am Wasserloch endet die alte Piste (stimmt). Ab dort müsst Ihr Euren eigenen Weg finden (stimmt). Haltet Euch ab jetzt Richtung Osten, bis Ihr nach 80 Kilometern auf eine alte Militärpiste stoßt. Der folgt Ihr nach Süden bis zur Muskat-Salalah-Straße (stimmt vielleicht).“ In den nächsten 5 Tagen versuchen wir, manchmal uralten Spuren folgend, meistens aber unseren GPS-Empfängern vertrauend, uns möglichst nach Osten zu orientieren, um nicht zu nahe an die saudische Grenze zu gelangen. Wie in alten Sahara-Zeiten Querfeldeinfahren ohne Ende! Während dieser Zeit begegnen wir weder Menschen noch Kamelen. Bis zu geschätzt 250 m hohe Dünen wechseln sich mit Ebenen ab, die nach Osten zu immer riesiger werden. Am Ende einer jeden Ebene, wo zwei Dünenzüge zusammenstoßen, müssen wir immer wieder Sandgürtel überwinden und uns durch sie unseren Weg suchen. Wildes Gegeige – rechts, nein, der Kamm ist zu steil, also links – Spaß bringendes, konzentriertes, aber auch vorsichtiges Fahren: Hilmar weiß aus eigener Erfahrung zu berichten, was es bedeutet, im Nichts ein großes Fahrzeug in den Dünen umzuwerfen und wieder aufrichten zu müssen! Eine Erfahrung, um die wir diese Reise nicht bereichern wollen! Dennoch ist es bemerkenswert, mit welcher relativen Leichtfüßigkeit (beim richtigen Reifendruck) Hilmar seine 8 Unimog-Tonnen und wir unsere 10 MAN-Tonnen durch den Sand bringen! Wunderschöne Standplätze und unsere täglichen Sonnenuntergangs-Dünenspaziergänge sind die Belohnung für die harte Tagesarbeit, die auch die Beifahrerin bei den Wegewahlblitzentscheidungen voll mitfordert. Wir erreichen schließlich nach 6 Tagen die Überreste einer geschobenen Piste, die uns tatsächlich zum Militärposten Shijaj führt. Danach durchfahren wir das breite mit toten Bäumen bestandene Wadi Muqshin. Es ist starker Wind aufgekommen, und im Sandnebel wirkt die Gegend gespenstisch. Am nächsten Tag passieren wir einen weiteren Militärposten in Marsawdad. Und kurz danach trennen sich unsere Wege, die vielleicht einmal wieder geringfügig die Grenze zwischen Mut und Leichtsinn überschritten haben. Hilmar fährt über Qatbit zurück nach Salalah und wir über Muqshin weiter nach Norden, denn unsere Visa laufen Ende Januar ab, und wir müssen demnächst das Land verlassen. Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit, und etwas wehmütig sieht jeder den Anderen am Horizont entschwinden.

 
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Die Nachtplätze dieses Reiseabschnitts in chronologischer Reihenfolge:

Rub al-Khali: Stellplätze ohne Ende; keinerlei Versorgung oder Hilfe, ruhig, sicher


 

Zurück in die Emirate

Wir müssen nun relativ zügig weiter nach Norden, um den Oman zu verlassen. Aber wir haben noch genügend Zeit, um das Oryx-Reservat in der Zentralwüste Jiddat al Harasis zu besuchen. Oryx – die Königin der Antilopen. Die Tiere, die gnadenlos gejagt wurden, waren schon fast ausgestorben, als Sultan Qaboos 1979 ein Projekt ins Leben rief, dass die Tiere zurück in die omanische Wüste bringen soll. Ob das klappen wird, ist fraglich, denn die Wilderei geht weiter. Entsprechend restriktiv läuft auch unser unangemeldeter Besuch ab: Wir dürfen hinter einem Militärfahrzeug einmal am Gehegezaun auf und ab fahren, dürfen ein paar Fotos machen, werden dann aber wieder aus dem Reservat hinauskomplimentiert. Ein etwas knapper Lohn für 100 Pistenkilometer.

Zurück an der Küstenstraße übernachten wir bei Ras ad-Duqm in einer Art Steinwald, ein Gelände mit Felsbrocken in allen Größen. Mit viel Fantasie lassen sich die unterschiedlichsten Figuren und Gegenstände erkennen. Weiter geht es nach Norden auf der uns bereits bekannten Küstenstraße, bis wir in Qurun einer sandigen Piste am Rande der Al-Wahiba durch wunderschöne flache Wüste nach Jaalan Bani Bu Ali folgen. Schön, mal wieder in einer lebendigen Stadt herumzubummeln und gemütlich Tee zu trinken und mit den Leuten ein Schwätzchen zu halten. Und endlich gibt auch wieder reichlich Obst und Gemüse zu kaufen. Im Nachbarort Jaalan Bani Bu Hassan besichtigen wir das wunderschön restaurierte Fort. Wir sind immer wieder aufs Neue begeistert, denn jedes Fort hat doch seine eigenen architektonischen Besonderheiten. Wir haben nun noch vier Tage Zeit, bis wir an der Grenze zu den Emiraten sein müssen, und die verbringen wir, nicht zuletzt, um diesen Reisebericht fertigzustellen, zwischen den Dünen der uns wohlbekannten Wüste Al-Wahiba.

 
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Die Nachtplätze dieses Reiseabschnitts in chronologischer Reihenfolge:

Vor dem Oryx-Reservat: Stellplätze ohne Ende; keinerlei Versorgung, ruhig, sicher

Ras Al-Duqm: sehr schöne Gesteinsformationen an der Piste zum STRABAG-Camp; N19 38,952/E57 39,867 (WGS84); keinerlei Versorgung, ruhig, sicher

Bani Bu Hassan: Parkplatz vor dem Fort; N22 05,351/E59 16,681 (WGS84); exzellente Toiletten im Fort, ruhig, sicher

Wahiba-Sands: Stellplätze ohne Ende; keinerlei Versorgung, ruhig, sicher


 

Wir planen, nur kurz in die Emirate auszureisen, um anschließend erneut in den Oman einzureisen, diesmal, um die uns noch unbekannte Nordküste und das nördliche Hajar-Gebirge zu besuchen. Doch darüber im nächsten Bericht mehr!

Bis dahin wünschen wir Euch, auch nachträglich noch für 2012, nur das Allerbeste,


Bettina & Rolf (Wahiba-Sands, Ende Januar 2012)