Lieber Wellblechpiste als Butterfahrt!!
Kuala Lumpur
       
  Reiseroute Malaysia  
 
 
 
 
  
 
 
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Malaysia- Oktober 2013

Kuala Lumpur und Melaka

Acht Monate waren wir in der Heimat und haben viel schöne Zeit bei abschnittsweise herrlichem Sommerwetter mit Familie und Freunden verbracht. Unsere Akkus sind wieder aufgeladen, die Fremde lockt, und so starten wir am 20. Oktober zu unserer zweiten Südostasien-Reise. Von Hamburg fliegen wir über Dubai nach Kuala Lumpur. An die Klimaverhältnisse (30 Grad und bis zu 94 % Luftfeuchtigkeit) müssen wir uns erst wieder gewöhnen. Unser Fahrzeug finden wir wohlbehalten vor, und nach zwei Tagen haben wir einige technische Arbeiten erledigt und unsere mobile Wohnung wieder hergerichtet, so dass unsere Reise durch Malaysia beginnen kann.

Malaysia besteht aus zwei Landesteilen, die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind – die malaiische Halbinsel sowie der Nord- und Nordwestteil von Borneo. Wir bereisen die Halbinsel, also Westmalaysia. Malaysia ist eine parlamentarisch-demokratische Wahlmonarchie. Staatsoberhaupt ist der König, der von den Sultanen für jeweils 5 Jahre gewählt wird und eine ähnliche Funktion wie unser Bundespräsident hat. An der Spitze der Regierung steht der Premierminister, der vom Parlament gewählt und vom König ernannt wird.

Von den rd. 28 Mio Einwohnern sind ca. 61 % Malayen, 30 % Chinesen und 8 % Inder. Die Regierung versucht seit einiger Zeit mit dem Konzept "1 Malaysia" (soll heißen, alle sind Malaysier) eine homogene Gesellschaft aus Malaien und den eingewanderten Bevölkerungsgruppen, hauptsächlich eben Chinesen und Inder, zu schaffen. Das fruchtet jedoch nicht wirklich, denn die ethnischen Gruppen bleiben hartnäckig unter sich und mischen sich nicht. Fakt ist, dass das Wirtschaftsleben fast überall von Chinesen bestimmt wird. Sie sind die Besitzer von Unternehmen und Läden. Sie haben auch das Geld, um ihren Kindern eine gute Ausbildung – oft im Ausland – zu ermöglichen. Diese Übermacht hat in zurückliegenden Jahren bereits zu Progromen geführt, mit dem Ergebnis, dass Malaien in den Unternehmen per Quotenregelung massiv gefördert wurden, um ihr wirtschaftliches Standing gegenüber den Chinesen zu stärken. Das hat tatsächlich zu einem Burgfrieden zwischen diesen beiden Gruppen geführt, die Inder dagegen, einst von den Briten ins Land geholt, gehören bis auf wenige Ausnahmen auch heute noch zur armen Arbeiterklasse. Die Malaien arbeiten nicht gern für andere (außerhalb der Familie oder ihrem Kampung = Dorf). Deshalb klappt es auch mit von Malaien geführten touristischen Einrichtungen nicht wirklich, wie wir es selbst beobachten können. Trotz der offensichtlichen Risse in der malaysischen Gesellschaft sind die Menschen in religiöser Hinsicht erstaunlich tolerant, und so begegnen uns oft auf engem Raum Moscheen neben buddhistischen Tempeln - und unweit davon manchmal sogar eine christliche Kirche.

Die eigentlichen Ureinwohner der malaiischen Halbinsel, die Orang Asli, machen weniger als 1 % der Bevölkerung aus. Sie sind – soweit nicht bekehrt – Animisten, so wie es ursprünglich alle Malaien waren, und leben in sehr einfachen Dorfgemeinschaften. Nein, sie gehören ganz bestimmt nicht zu den Gewinnern der letzten 200 Jahre. Auch heute noch ist der Einfluss von Geistern und Aberglaube Teil ihres täglichen Lebens, wozu auch einige handfeste Tabus gehören. So gilt z. B.
- für eine unverheiratete Frau:
„Wechselt sie beim Essen mehrfach den Sitzplatz, wird sie mehrere Männer haben, aber keinen festen fürs Leben.“
- für Junggesellen:
„Sie sollten keine Löcher in Kokosnüsse schneiden, sonst finden sie nur eine „gebrauchte“ Frau.“

Wir starten mit einem Besuch von Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias mit rd. 1 5 Mio Einwohnern. Nachdem wir uns auf einem sehr zentral gelegenen bewachten Parkplatz für die nächsten Tage niedergelassen haben, gilt es zuerst, eine Autoversicherung zu besorgen. Das gelingt uns bei der Zuerich-Versicherung. An den neben unserem Parkplatz gerade im Bau befindlichen Hochhäusern wird zum Glück nur tagsüber gearbeitet, so dass wir am Abend nach langer Zeit einmal wieder dem Muezzin lauschen können. Trotz Smog, dichtem Verkehr und überdimensionaler Hochhäuser bietet die Stadt doch einiges Sehenswertes, so dass wir einige Tage bleiben. Wenn wir nicht zu Fuss unterwegs sind, benutzen wir den Hop-on Hop-Off Bus oder die schnellere Monorail-Linie, die über die Verkehrsstaus hinwegschwebt. Am Zusammenfluss von Klang und Gombak, wo 1857 die Stadt mit der Errichtung einer Zinnminenarbeitersiedlung entstand, steht heute die Moschee Masjid Jamek, die wir leider am heutigen Freitag als Nichtmuslime nur von außen besichtigen können. In der KL City Gallerie mit einem Miniaturmodell der Stadt gibt es Erläuterungen zur Stadtgründung. Hier am Merdeka Platz befinden sich auch noch einige alte Gebäude im westlich-islamischen Mischbaustil sowie der Royal Selangor-Club (Cricket) aus dem Jahr 1890, dessen 100 m hoher Fahnenmast als der höchste der Welt gilt. Wir schlendern durch das chinesische Viertel, das uns nach China nicht vom Hocker reißt. Aber das Wahrzeichen der Stadt, die mit 452 m höchsten Twin-Towers der Welt, sind schon beeindruckend, besonders am Abend, wenn sie angestrahlt sind und davor bunte mit Musik untermalte Wasserspiele gezeigt werden. Eine weitere Attraktion ist der etwas außerhalb im Lake Garden liegende und nach Singapur größte Vogelpark der Welt. Riesige Netze bilden gigantische Volièren, und wir können viele exotische Vögel aus der Nähe betrachten.

Nach 4 Tagen verlassen wir KL und fahren weiter nach Süden zur ältesten Stadt Malaysias, nach Melakka, an der nach der Stadt benannten „Straße von Malakka“ und dem gleichnamigen Fluss. Auch hier finden wir wieder einen bewachten Parkplatz, und der freundliche Wächter sperrt sogleich ein Terrain für uns ab, damit niemand den Platz, den wir für unsere Eingangsleiter benötigen, zuparkt. Wir besichtigen die als Weltkulturerbe gelistete Altstadt. Wie schon auf Penang fragen wir uns, nach welchen Kriterien der Status Weltkulturerbe vergeben wird und warum Maschen nicht auch Weltkulturerbe ist? Es gibt einige alte Gebäude, die aus den Kolonialzeiten der Portugiesen, Holländer und Engländer stammen sowie ein Chinesenviertel mit kleinen Läden und Restaurants und einige Antiquitätengeschäfte. Wir sind ausgerechnet an einem Wochenende hier, wenn ganze Heerscharen von Touristen einfallen, viele davon aus Singapur. China lässt grüßen! Nachdem es dann auch noch heftig anfängt zu regnen, sitzen wir doch lieber gemütlich in einem Guesthouse, im "Heeren House", essen Apple Crumble und Scones mit Marmelade und Sahne, trinken Jasmintee und lassen uns von der Besitzerin englischer Abstammung abenteuerliche Geschichten erzählen. Zum Beispiel von Waranen, die hier im und am Fluss leben, bis zu 2 m lang werden können und sich schon mal in die Kanalisationsrohre verirren. So hat es ein größeres Exemplar bis in ihr Schlafzimmer im 1. Stock geschafft, und zwar durch das Klo, gemerkt hat sie das lediglich an den Fußspuren des Tieres. Ein anderes Mal hat sie sich morgens beim Öffnen der Tür über ein ziemlich dickes Kabel vor ihrer Nase gewundert. Es war eine Schlange. Tatsächlich sehen wir reichlich Warane im Fluß schwimmen.

Twintowers Kuala Lumpur  

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Die Nachtplätze dieses Reiseabschnitts in chronologischer Reihenfolge; wir haben uns überall sehr sicher gefühlt; alle Koordinaten WGS84:

Kuala Lumpur: bewachter Parkplatz unweit der Twintowers; N3 09.492 E101 42.410; alle Versorgungen in der Umgebung, laut

Melaka: bewachter Parkplatz; N2 11.323 E102 14.905; alle Versorgungen in der Umgebung, laut


Ostküste

Wir verlassen nun diesen gastlichen Ort, um auf die andere Seite der Halbinsel, an die Ostküste zu gelangen. Auf dem Weg dorthin übernachten wir an einem Fluss, wo abends Zigtausende von Glühwürmchen die Bäume in blinkend-illuminierte Weihnachtsbäume verwandeln, das An-Aus perfekt synchronisiert. An der Ostküste erreichen wir die kleine Stadt Mersing, Ausgangspunkt zu den vorgelagerten Inseln. Es gibt allerdings zur Zeit keine Fähre, die Fahrzeuge transportiert. Durch den beginnenden Nordostmonsun ist die Saison beendet. Wir haben aber Glück, der Monsun lässt auf sich warten. Einige Kilometer nördlich finden wir am Air Papan Beach einen sehr schönen Strandplatz unter Schatten spendenden Kasuarinabäumen, wo die Hitze durch den ständigen Wind gut auszuhalten ist. Außerdem haben wir uns in einem chinesischen Laden einen Ventilator als Klimaanlagenersatz gekauft. Wenn man in diese Läden schaut, glaubt man nicht, dass in diesem Chaos jemals etwas zu finden ist. Tatsächlich präsentiert uns der nette Herr jedoch 3 Ventilatoren zur Auswahl, wahlweise in 12 oder 24 Volt!

            Surin-Inseln/Thailand          

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Die Nachtplätze dieses Reiseabschnitts in chronologischer Reihenfolge; wir haben uns überall sehr sicher gefühlt; alle Koordinaten WGS84:

30 km westl. Mersing : schöner Platz an einem Bootsanleger; N2 23.249 E103 39.351; keine Versorgung, mäßig ruhig (Wasserentnahmestelle)

15 km nördl. Mersing : schöner Platz am Strand; N2 31.539 E103 49.666; einige Kioske in der Nähe, ruhig

15 km nördl. Pekan : schöner Platz am Strand; N3 33.855 E103 25.973; keine Versorgungen, ruhig


 

Zurück zur Westküste

Als es nach 6 Tagen zu regnen beginnt, setzen wir unsere Fahrt nach Norden entlang der Küste fort. Im kleinen Städtchen Pekan, der Sultansresidenz von Pahang, legen wir einen Stopp für eine Besichtigung und zum Einkaufen auf dem Markt ein, bevor wir nach Westen zum Lake Chini abbiegen, immer am Pahang, dem längsten Fluss Malaysias, entlang. Am Lake Chini, in dem angeblich das malayische Pendant zu Nessie lebt, lernen wir ein indisches Paar kennen und entschließen uns zu einer gemeinsamen Bootsfahrt und einem Besuch bei den Orang Asli, die auch hier in einfachsten Verhältnissen leben. Nessi bekommen wir nicht zu sehen, dafür jedoch Eisvögel, blühenden Lotus und eine Art rosa blühende Wasserpest, die sich über große Teile des Sees ausgebreitet hat. Eine lohnenswerte Tour. Das anschließende gemeinsame Mittagessen mit unseren Mitpassagieren gibt uns Gelegenheit, mehr über Land und Leute zu erfahren. Über die unveränderte Trennung der drei großen ethnischen Gruppen und über die spezielle Situation der Inder, die unverändert die Drecksarbeiten im Land verrichten.

Am See selbst gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten, so dass wir zurück an den Pahang-Fluß fahren. Hier erlaubt uns ein älterer chinesischer Herr, neben seinem Haus zu parken. Am nächsten Tag geht es zurück zur Küstenstraße, der wir nach Norden bis Kuala Berang folgen, um anschließend nach Westen abzubiegen. Wir gelangen zum Kenyir-Stausee, größter künstlich angelegter See Südostasiens. Neben den bereits existierenden touristischen Angeboten, wie Wassersportmöglichkeiten, Angeltrips und Bootstouren soll hier demnächst eine bereits im Bau befindliche Freihandelszone entstehen, um ".... das Naturerlebnis durch adäquate Einkaufsmöglichkeiten für den gehobenen Tourismus zu ergänzen", wie ein Prospekt uns aufklärt. Zur Zeit sind wir jedoch scheinbar die einzigen Touristen. Für uns gibt es einen guten Standplatz mit Blick auf den See, Zeit zum Entspannen und Wäsche waschen. Und die Chapatis im kleinen Restaurant, deren Zubereitung allein schon sehenswert ist, schmecken köstlich. Da kann es ruhig blitzartig wie aus Badewannen schütten (glücklicherweise hatten wir die Wäsche vorher abgenommen), es ist ja warm.

Hinter den Wasserflächen mit ihren abgestorbenen, weil nun im Wasser stehenden Urwaldriesen beginnen wieder die unendlichen Ölpalmplantagen. Wir taufen sie "E10-Plantagen", denn das hier gewonnene Palmöl ist eine der Grundlagen für unsere heimischen Bio-Kraftstoffe. Unsere Umweltpolitiker wären bestimmt begeistert zu sehen, wie Berg um Berg vom Wald befreit wird, um Platz für noch mehr Ölpalmen zu machen; wie die Ölmühlen ungeheure Mengen Dreck in die Luft blasen, denn sie werden mit geschredderten Autoreifen befeuert; und wie der Boden, der einmal Ölpalmen getragen hat, für jede alternative landwirtschaftliche Nutzung als Folge der Bodenübersäuerung für 100 Jahre verloren ist. Palmöl, Palmölprodukte und Kautschuk gehören zu den wichtigsten Exportartikeln Malaysias. Deshalb fahren wir oft viele Kilometer an entsprechenden Plantagen entlang. Und wenn wir sie nicht sähen, würden wir es riechen - die Verarbeitung von sowohl Kautschuk als auch Ölfrüchten bläst einen jeweils sehr charakteristischen Gestank in die Luft.

Schließlich erreichen wir den 4.343 qkm großen Nationalpark Taman Negara mit seinem verbliebenen Rest an noch intaktem, Millionen von Jahren altem Primärurwald. Der NP ist über 4 Zugänge zu erreichen. Wir nutzen die abgelegene Nordzufahrt bei Kuala Koh, da dieser Teil wenig besucht wird und die Chance für Tierbeobachtungen – es soll hier u. a. noch Elefanten, Tiger und Tapire geben – größer ist. Wir allerdings sehen auf unserer Dschungelwanderung lediglich diese krabbelnden, fliegenden, stechenden und saugenden kleinen Ungeheuer, die nur eines im Sinn haben: Sie wollen an unsere Alabasterkörper. Besonders die saugenden Blutegel überwinden selbst Hindernisse wie lange Hosen, Socken und Gummistiefel. 5 Exemplare sind nach der Wanderung in unserer Kleidung, einer hat den Weg auf Bettinas Haut gefunden und sich so festgesaugt, dass er mit Abstreifen nicht zu entfernen ist. Was haben wir bei den Pfadfindern für so einen Fall gelernt? Feuer! Also nimmt Rolf das Feuerzeug und macht dem ekelhaften, durch das gesaugte köstliche Blut schon dick angeschwollen Mistkerl Feuer unter dem Hintern. Leider ohne Erfolg! Das einzige Resultat ist die um die Saugstelle sauber entfernte Beinbehaarung. Also Plan B: Salz auf den Schwanz - mit verblüffendem Resultat! Blitzartig lässt der Frauenschänder los, spukt genauso blitzartig das gesaugte Blut aus und veranstaltet damit eine Riesensauerei - es sieht aus wie im Schlachthof, naja, fast. Wir verzichten auf weitere Dschungelwanderungen und machen lieber eine wunderschöne, idyllische Bootsfahrt auf einem der zahlreichen Flüsse durch den Park.

Einige Tage später setzen wir unsere Reise zunächst nach Norden fort bis Jeli, wo wir auf den sog. East-West-Highway treffen. Der führt uns bis auf 1.040 m über die Titiwangsa-Bergkette durch eine schöne, scheinbar intakte Wald- und Berglandschaft. Anhand der vielen mit Holz beladenen Lkws wird jedoch klar, dass auch hier Plantagen entstehen sollen. Angenehm kühl ist es hier oben, nur noch 24 Grad. Das ändert sich schnell, als wir wieder zur Westküste hinunter klettern, in die Region Kedak, die „Reisschüssel“ Malaysias. In dieser sonst brettebenen Region erhebt sich der 1.217 m hohe Gunung Jerai. Über eine sehr schmale Bergstrasse mit sehr engen Spitzkehren, in denen wir reversieren müssen, gelangen wir zum in 820 m Höhe gelegenen Waldmuseum, wo wir uns den Parkplatz mit zahlreichen Affen teilen. Viele Wanderwege gibt es hier und wunderschöne Ausblicke auf die Ebene von Kedah.

Wir wissen bereits, dass wir die Insel Langkawi nur dann besuchen können, wenn unseren Wagen per Fracht dorthin bringen lassen. Zu aufwändig, deshalb verlassen wir Malaysia nach knapp vier Wochen und reisen nach Thailand aus. Die Ausreise erfolgt zügig und unkompliziert. Auch beim Abstempeln des Carnets gibt es keine Probleme, obwohl das Fahrzeug über 8 Monate im Land war.

    Ban Klong Muang/Thailand  
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Die Nachtplätze dieses Reiseabschnitts in chronologischer Reihenfolge; wir haben uns überall sehr sicher gefühlt; alle Koordinaten WGS84:

60 km westl. Pekan: Privatparkplatz am Fluss; N3 28.088 E103 01.501; keine Versorgung; ruhig

15 km nördlich Cherating : am mäßig hübschen Strand; N4 11.495 E103 26.549; keine Versorgung; ruhig

Kenyir-Stausee: Hübsch gelegener Parkplatz; N5 08.361 E102 48.443; einige Kioske in der Nähe, ruhig

Kuala Koh: Nordzugang zum Taman Negara-Nationalpark; N4 52.213 E102 26.377; alle Versorgungen, ruhig; Achtung: Viecher!

Gunung Stong-Fälle: Parkplatz; N5 20.367 E101 58.522; alle Versorgungen, ruhig

25 km nordwestl. von Gerik: Motelparkplatz; N5 30.112 E100 57.144; alle Versorgungen, laut, nur zur Not

Gunuk Jerai-Forest Reserve: Schöner Platz neben dem Waldmuseum; N5 48.344 E100 26.103; Zufahrt für große Fahrzeuge grenzwertig; Toiletten, ruhig

Bunting Island: an der gesperrten Brücke; N5 52.732 E100 21.275; keine Versorgung, mäßig ruhig, nur zur Not


 

Fazit

Wir haben Malaysia als ein Land kennen gelernt, in dem die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit, dabei jedoch zurückhaltend sind (die Chinesen bekommen in dieser Disziplin erwartungsgemäß aber nur die B-Note). Das Land ist noch nicht so sehr auf Touristen eingerichtet, und das haben wir als Vorteil empfunden. Auf der Skala unserer Lieblingsreiseländer bekommt Malaysia allerdings nur einen mittleren Platz: Für unseren Geschmack springen die Malaysier zu ruppig mit ihrer Natur um, und ein wenig Volkserziehung über die Unverrottbarkeit von Plastikabfällen würde zumindest mittelfristig dem Sichwohlfühlen im Land zuträglich sein.

Selamat jalan Malaysia und sa wat di Thailand

Bettina & Rolf

 

Krabi/Thailand, im November 2013