Lieber Wellblechpiste als Butterfahrt!!
       
  Reiseroute Australien 3  
 
 
 
 
  
 
 
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Tasmanien/Australien - Ende Januar-Anfang März 2015

Von Melbourne nach Hobart

Am 26. Januar nehmen wir in Melbourne die Fähre nach Devonport, die uns in 9 Std. über die Bass Strait nach Tasmanien bringt - Dank gutem Wetter und ruhiger See ein angenehmes Erlebnis. In Devonport angekommen, müssen wir erst einmal unseren Sprachgebrauch justieren, den Tasmanien/Tasmania wird von den Australiern kurzerhand auf “Tassie“ verkürzt – wahrscheinlich Ausdruck der Tatsache, dass die entfernungsgehärteten Festland-Australier die nur 320 km lange und 310 km breite Insel nicht so wirklich für voll nehmen. Obwohl es sich um eine Insel handelt, heißt es hier “in Tasmanien“ und nicht “auf Tasmanien“, denn Tasmanien ist ein eigener Bundesstaat.
Nach der Ausschiffung steuern wir noch am Abend den gegenüber von Port Sorell liegenden Narawntapu Nationalpark an. Er ist einer von vielen Nationalparks Tasmaniens, die insgesamt 37 % der Inselfläche ausmachen. Auf unserem ersten Rundgang stolpern wir fast über einen Wombat. Kängurus liegen in der Sonne und lassen sich durch uns nicht stören. Am Strand graben sich Hunderte von Krebsen in den Sand, sobald wir uns nähern. Es ist die erste von vielen noch vor uns liegenden wunderschönen Buchten mit weißen Sandstränden und türkisfarbenem Wasser. In Beauty Point am Tamar River besuchen wir die Platypus-Aufzuchtstation, da uns das scheue Schnabeltier bis jetzt in der freien Natur nicht begegnet ist. Seit 10 Jahren versucht man hier erfolglos, die Tiere zur Fortpflanzung zu bewegen. Aber wer pflanzt sich schon fort, wenn dauernd Zuschauer glotzen? Seinen deutschen Namen hat das Tier von seinem Schnabel, der dem einer Ente ähnelt. Es ist das einzige Eier legende Säugetier. Obwohl sie so niedlich aussehen, haben die Männer es in sich, denn sie können durch Giftsporne an den Hinterbeinen ein für Feinde tödliches Gift versprühen und gehören bei aller sonstigen Exotik damit auch noch zu den wenigen Säugetieren, die giftig sind. Nach einer Legende der Aborigines sind Schnabeltiere die Nachkommen eines Entenweibchens und eines Schwimmrattenmännchens. Von der Mutter haben sie demnach den Schnabel und die Schwimmhäute an den Füßen, vom Vater das braune Fell. Auch einige Echidnas (Ameisenigel) sind hier zu sehen. Außer, dass sie sich bei Gefahr zusammenrollen und ihre beeindruckenden Stachel aufrichten, haben sie mit unserem heimischen Igel nichts gemein. Ihre 20 cm lange Zunge benutzen sie zum Aufspüren von – ja, genau: Ameisen! Von diesen Tieren werden wir später noch einige in freier Natur sehen können. Auf der anderen Seite des Tamar River folgen wir der Straße nach Norden über George Town bis nach Low Head zur Tamar-Mündung in die Bass Strait. Am 1880 erbauten Leuchtturm weht ein heftiger Wind. Die Bäume und Sträucher wachsen hier fast waagerecht, und Erinnerungen an Patagonien werden wach. In der Abenddämmerung kommen Pinguine an Land, um ihre Jungen zu füttern, und eines schaut uns schon erwartungsvoll aus seiner Höhle an. An der Nordostküste (Waterhouse Conservation Area) machen wir lange Strandspaziergänge. Bei dem türkisfarbenen Wasser glaubt man sich in die Karibik versetzt - wenn nur das Wasser auch entsprechend temperiert wäre! Die Tasmanier tragen zum Baden im Meer Neoprenanzüge.

Wir fahren weiter an die – und das bestätigen wir gern – einzigartige Ostküste Tasmaniens, die uns immer wieder von neuem bezaubert und beeindruckt. Im Mt. William Nationalpark sollen noch einige Tasmanische Riesenkängurus herumhoppeln. Die begegnen uns nicht, dafür umso zahlreicher die kleineren Exemplare: Wallabies und die noch kleineren Pademelons (“So süß!!“). Am Strand wartet ein Pelikan geduldig auf den Erfolg eines Anglers, und auf den Felseninseln sitzen Möwen, Kormorane und Austernfischer. Weite Flächen des Parks bedecken Küstenheidepflanzen. Den 216 m (!) hohen Mt. William erklimmen wir spielend.

Auf einer recht üblen Piste geht es weiter nach Süden zur “Bay of Fires“. Den Namen verdankt die Bucht aber nicht den auf den Felsen wachsenden roten Flechten. Nein, die “Entdecker“ gaben der Bucht den Namen wegen der Feuer der Aborigines, die sie von ihren Schiff aus am Strand lodern sahen. Wie überall in Australien sind auch in Tasmanien Aborigines ein heikles Thema. Nach Ankunft der Europäer wurden die ca. 10.000 Ureinwohner systematisch umgebracht, eingesperrt oder aus ihren Gebieten vertrieben. Sehr viele starben durch eingeschleppte Krankheiten. Schon im 19. Jh. war fast die gesamte indigene Bevölkerung ausgelöscht. Heute leben wieder einige Tausend Nachkommen in Tasmanien, Mischlinge, deren Erscheinungsbild sie kaum als Ureinwohner durchgehen lässt, die aber Anspruch auf Land geltend machen. Einige Stätten wurden ihnen zurückgegeben, auch hier wieder einmal eine eher symbolische Geste.

In St. Helens decken wir uns mit frischen Lebensmitteln ein und fahren zum einsamen Nachtplatz an der Little Beach Lagoon. Bei unserem Spaziergang sehen wir plötzlich vor uns einen Seehund auf den Felsen liegen, der sich von uns nicht stören lässt. Ein Angler meint, er hätte seit Ewigkeiten hier keinen Seehund mehr gesehen. Also haben wir wieder Glück gehabt! Das Wetter ist weiterhin prima, obwohl es morgens bei nur 9 Grad recht kühl ist. Aber solange tagsüber die Sonne scheint, soll uns das nicht stören, und außerdem funktioniert auch hier unsere Heizung.

Weiter südlich besuchen wir den Tierpark East Coast Nature World. Hier gibt es eine Aufzuchtstation für kleine Wombats, die ohne Muttertier, in der Regel Opfer des Straßenverkehrs, nicht überleben können. Sie sind sehr kuschelig, kuscheliger als Koalas, deren nächste Verwandte sie sind. Auch Wombats sind Beuteltiere, können bis zu 35 kg schwer werden und sind die größten in Erdhöhlen lebenden Pflanzenfresser der Welt. Auch einige Tasmanische Teufel leben hier in Quarantäne. Man versucht, gegen die ansteckende, fast immer tödlich verlaufende Krebskrankheit ein Heilmittel zu finden, der bereits 75 % der Teufel zum Opfer gefallen sind. Bislang ohne Erfolg. Der kleine Teufel verdankt seinen Namen dem schwarzen Fell und den Ohren, die sich bei Aufregung rot färben. Er sieht recht niedlich aus, aber mit ihm ist nicht zu spaßen. Im Verhältnis zu seinem Körper hat er einen sehr großen Kopf und entsprechend kräftige Kiefer, so dass er fürchterlich zubeißen kann: Seine Kieferkraft ähnelt denen von Hyänen, die bekanntlich mächtige Knochen mit einem Biss durchtrennen können!

Der Freycinet Nationalpark auf der gleichnamigen Halbinsel ist unser nächstes Ziel. Auf dem Friendly Beaches Campground ergattern wir trotz Nachsaison nur einen der letzten freien Plätze oberhalb des Strandes. Denn jetzt, nach dem Ende der Sommerferien, sind viele “Grey Nomads“, zu denen wir ja wohl auch gehören, in Tasmanien unterwegs. Hinter Coles Bay endet die Fahrt mit Auto auf einem riesigen Parkplatz. Unvorstellbar, was hier in der Hochsaison los ist! Sämtliche Wanderungen, die von hier starten, sind perfekt ausgeschildert. Wir entscheiden uns für den Wanderweg, der über 600 Stufen auf den Bergsattel zwischen Mt. Amos und Mt. Parson führt, wo wir mit einem herrlichen Blick auf das blaue Wasser der Wineglass Bay und die gegenüber liegenden Berge belohnt werden. In Swansea machen wir eine Teepause. Von hier aus erschließt sich uns ein letzter Blick auf die Freycinet Peninsula und ihre markanten Gipfel. Eine Fotopause legen wir an der bereits 1830 erbauten Spiky Bridge ein. Die Besonderheit dieser Brücke sind die auf beiden Seiten der Mauern herausragenden spitzen Steine, eben “Spikes“. Niemand kennt den Grund für diese Bauweise. Vielleicht sollten sie einfach der Verschönerung dienen? Vorbei an Weingütern, von denen es eine große Anzahl auf Tasmanien gibt, gelangen wir nach Triabunna an der Prosser Bay. Hier legt auch die Fähre nach Maria Island ab. Das Spring Bay Hotel am Hafen bietet leckeren erfrischenden Cidre vom Fass – Apfelplantagen gibt es überreichlich in Tasmanien! Außerdem stellt es für seine Gäste einen kostenlosen Campground hinter dem Haus bereit – eine wunderbare Einrichtung und in Tasmanien häufiger zu finden.

Am nächsten Morgen verlassen wir hinter Orford den Tasman Highway, um auf einer Piste durch eine wunderschöne hügelige Landschaft zu fahren, vorbei an winzigen Dörfern, bis wir auf den Arthur Highway gelangen. Hinter Dunalley erreichen wir über eine schmale Landenge die Forestier- und Tasman Peninsula. Hohe Felsenklippen mit bizarren Formationen prägen die Ostküste. Im Süden liegt die ehemalige Sträflingskolonie Port Arthur. Ein weiteres düsteres Kapital aus der Vergangenheit Tasmaniens, das seine (jüngere) Geschichte als Zuchthaus für allerdings sehr widerspenstige Sträflinge vom Festland begann. Aber zunächst deutet nichts darauf hin, dass sich hier eines der brutalsten Gefängnisse Australiens befand. Heute gleicht das riesige Gelände an der Port Arthur Bay eher einer Parklandschaft mit hübsch angelegten Gärten, Alleen mit alten Eichen, historischen Gebäuden und einer Kirche. Auch in dem Prospekt, den wir erhalten, wird Port Arthur als eine ehemalige Gemeinschaft und ein Zuhause für Militärangehörige, freie Siedler und eben ein paar Strafgefangene beschrieben. Und die Strafgefangenen arbeiteten einträchtig in der Landwirtschaft und Industrie (Schiffbau, Holz). Das liest sich doch ganz nett. Beim Anblick der winzigen Zellen des Hauptgefängnisses lässt sich jedoch ahnen, unter welch extremen Bedingungen die Gefangenen hier lebten. Der Teufel, der die winzigen Zellen sah, wusste nun, wie er die Bedingungen in der Hölle gestalten musste. Ein Entkommen gab es von Gottes natürlichem Gefängnis – wie die Halbinsel einst genannt wurde – nicht, denn die nur ca. 30 m breite Landenge wurde von riesigen Hunden bewacht, und die umgebenden Gewässer der Tasman-See waren zum Durchschwimmen zu kalt. Wir fahren zurück nach Dunalley. Das gleichnamige Hotel bietet ebenfalls einen kostenlosen Campground, und im Restaurant stärken wir uns mit einer sehr leckeren Fischsuppe und den von uns so geliebten Cidre vom Fass.
Tasmanischer Teufel  

Mehr Bilder gibt es HIER!!

 

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Die Nachtplätze dieses Reiseabschnitts in chronologischer Reihenfolge; extrem teure kommerzielle Campingplätze gibt es in Australien wie Sand am Meer, deshalb listen wir hier nur solche Plätze auf, die preiswert oder kostenfrei sind und uns besonders gut gefallen haben; wir haben uns überall sehr sicher gefühlt; alle Koordinaten WGS84:

028_Bakers Point Road: schöner preiswerter Campsite im Nationalpark; S41 09 23.8 E146 33 53.2; nur einfache Toiletten, ruhig

030_Mathers Camp: schöner kostenloser Campsite; S40 49 38.1 E147 40 07.1; nur einfache Toiletten, ruhig

031_Mt. William NP: schöner kostenloser (mit Nationalpark-Pass) Campsite; S40 50 34.0 E148 12 12.0; nur einfache Toiletten, ruhig

032_Sloop Lagoon; schöner kostenloser Campsite; S41 12 31.8 E148 16 43.7; keine Versorgungen; ruhig

033_Little Beach Creek: schöner kostenloser Campsite; S41 37 33.7 E148 18 46.7; keine Versorgungen; ruhig

034_Friendly Beaches Camp: schöner kostenloser (mit Nationalpark-Pass) Campsite; S41 59 27.0 E148 17 15.0; nur einfache Toiletten, ruhig (bis auf Brandung)

035_Triabunna: schöner Campsite hinter dem Spring Bay Hotel auf Spendenbasis; S42 30 31.6 E147 54 55.7; alle Versorgungen (Hotel), ruhig

036_Dunalley: schöner Campsite hinter dem Dunalley Hotel; S42 53 40.3 E147 48 20.1; alle Versorgungen (Hotel), ruhig


 

Hobart

Am nächsten Tag geht es zügig weiter nach Hobart zum nördlich der Stadt gelegenen Showground. Die zweitälteste Stadt Australiens und Hauptstadt von Tasmanien liegt am Fuß des Mt. Wellington und am Ufer des Derwent River. In den nächsten drei Tagen stürzen wir uns in den Trubel des “Wooden Boat“-Festivals, eine Art Mini-Kieler Woche, und erkunden die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten, die alle im fußläufigen Bereich des Hafens liegen. Das Auto bleibt auf dem Showground, wir nutzen öffentliche Verkehrsmittel. Wie überall, sind auch hier die Busfahrer sehr freundlich und hilfsbereit. Wir erhalten genaue Informationen, wo wir aus- und wieder einsteigen müssen. Als eine Mutter mit zwei Kleinkindern, Kinderwagen und Taschen einsteigt, nimmt der Busfahrer kurzerhand eines der Babys auf den Arm, bis nach geschlagenen 5 Minuten alles sicher im Bus verstaut ist. Beim Aussteigen wiederholt sich die Prozedur. Keiner der Fahrgäste meckert ob der unvermeidlichen Verspätung! Profitieren sie doch alle in der einen oder anderen Situation von der Hilfsbereitschaft der Fahrer, und viele bedanken sich beim Verlassen des Busses beim Fahrer – einfach “nur so“! Auf sehr angenehme Weise befindet sich die australische Gesellschaftsentwicklung auf dem Stand der unsrigen in der 1970ern – eine Einschätzung, die andere europäischen Besucher mit uns teilen!

Das alle zwei Jahre stattfindende Wooden Boat Festival würdigt das Erbe der tasmanischen Bootsbauer und seiner Seefahrer. Hunderte von Schiffen und Booten liegen an den Piers. Tafeln informieren über die Daten des jeweiligen Schiffes. Von 100 Jahre alten Segelschiffen bis zu modernen Yachten ist alles vorhanden. In den umliegenden Hallen gibt es eine Bootsmesse und diverse die Seefahrt betreffende Ausstellungen. Musikalische Veranstaltungen sowie zahlreiche kulinarische Angebote runden das Bild ab. Gleichzeitig wird auf dem Salamanca Market allerlei Kunsthandwerk und Schnickschnack angeboten. Auf dem dampfgetriebenen Karussell von 1830 haben Kinder und Erwachsene gleichermaßen Spaß. Feinkostläden, wie das “Wursthaus“, bieten feine Spezialitäten an. Wir können nicht widerstehen, auch nicht bei den Bratwürsten: In unserem Leben haben wir noch nicht so viel Bratwürste gegessen wie in Australien. Denn die sind hier wirklich lecker und, aus richtigem Fleisch hergestellt, in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Rind, Lamm, Schwein, Lachs, Forelle – auf die letzten beiden haben wir verzichtet) zu erhalten. Die tasmanischen Erdbeeren werden von Bettina umgehend zu köstlicher Marmelade verarbeitet.

Der Besuch des MONA (Museum of Old and Modern Art) ist eine der Attraktionen Hobarts, die wir nicht verpassen wollen: Der erfolgreiche Glücksspieler David Walsh reist durch die Welt und gewinnt ständig dank seiner außergewöhnlichen mathematischen Begabung. Viele Spielkasinos haben ihm inzwischen Hausverbot erteilt, weil er die unangenehme Fähigkeit hat, deren Bank zu knacken! Seiner Heimat Tasmanien erfüllte er mit dem Bau dieses außergewöhnlichen 75 Mio. teuren Museums das Versprechen, einen Teil seines Vermögens seinen Landsleuten zukommen zu lassen. Alle Tasmanier (aber eben nur die!) haben freien Eintritt, dafür zahlen die übrigen Besucher, vom Festland oder die aus Deutschland, eben etwas mehr. Über drei Etagen wurde das Museum in eine Höhle gebaut, deren Felswände teilweise noch sichtbar sind. Neben Altertümern aus Ägypten sind in den ineinander übergehenden Räumen moderne, sehr gewöhnungsbedürftige Kunstwerke diverser Künstler ausgestellt. David Walsh möchte die Besucher unterhalten, herausfordern und schockieren. Das ist ihm zweifellos gelungen! Im Internet kann jeder die Kunstwerke bewerten. David sagt: “Ich muss schließlich wissen, was den Leuten gefällt. Und was gefällt, muss ganz schnell raus hier!“ Eigenwillig, nicht wahr!? Fotografieren dürfen wir, aber die Fotos nicht veröffentlichen, also werdet Ihr leider auch keine auf unserer Homepage sehen. Auf reservierten Parkplätzen stehen zwei Kleinwagen: ein Tesla-Sportwagen, man geht schließlich mit der Zeit für GOD und ein Mercedes SL V8 Kompressor für GOD’S MISTRESS. Also ist Gott mit seiner Gespielin anwesend, sie sind uns aber nicht begegnet. Eines der ausgestellten Kunstwerke zeigt eine ganze Wand voller Gipsabdrücke weiblicher Körperteile, angesiedelt bei der Vereinigung der Oberschenkel. Ein SL V8 Kompressor beflügelt vielleicht das Verständnis für Kunst? Nein, so war es ganz bestimmt nicht …..! Halten wir fest: ein moderner Künstler hat offensichtlich sein Ziel erreicht, wenn sein Publikum kopfschüttelnd vor seinen Exponaten steht. Und wenn einem, wie im MONA, nur genug davon in geballter Form begegnen, dann wird das Museum schon wieder sehenswert!

              MONA/Hobart          

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Die Nachtplätze dieses Reiseabschnitts in chronologischer Reihenfolge; extrem teure kommerzielle Campingplätze gibt es in Australien wie Sand am Meer, deshalb listen wir hier nur solche Plätze auf, die preiswert oder kostenfrei sind und uns besonders gut gefallen haben; wir haben uns überall sehr sicher gefühlt; alle Koordinaten WGS84:

037_Hobart Showground: guter preiswerter Campsite; S42 49 47.5 E147 17 09.2; alle Versorgungen, ruhig


 

Von Hobart zurück nach Melbourne

Nach drei Tagen verlassen wir Hobart Richtung Süden entlang des Huon River und entlang von Obstplantagen, wohin das Auge auch blickt. Im kleinen Ort Franklin kaufen wir bei “Frank’s Cider“ leckeren Kirsch-, Birnen- und Apfel-Cidre. Der Laden befindet sich in einer ehemaligen Kirche. Dort, wo einst der Pastor vom Altar Abstinenz gepredigt hat, befindet sich heute die Bar, die u. a. immerhin 6-prozentigen Cidre verkauft. Die Zeiten ändern sich. Am Flussufer kann man in einer kleinen Bootswerft den Holzbootsbau erlernen. Die Kosten für einen 2-Jahres-Kurs betragen 20.000 AU$. Wir sitzen nebenan vor dem Wagen am Huon-Flussufer in der Sonne und trinken Kaffee, als ein Fußgänger uns mit “Guten Tag“ begrüßt. Er ist mit einer Deutschen verheiratet, und seine Sprachkenntnisse enden mit der Grußformel. Von ihm erfahren wir, dass potentielle Weltumsegler, die ihre Yacht aus Gründen der intimen Kenntnis der Technik mit eigenen Händen bauen wollen (löblich, gilt auch für Landyachten!) die überwiegende Zahl der Lehrlinge stellen. Denn ansonsten sind die Berufsaussichten für Bootsbauer in Australien doch eher begrenzt.

Wir folgen dem Fluss weiter nach Süden. Die hübschen kleinen Häuser sind fast alle von wunderschön angelegten Gärten mit prachtvoll blühenden Rosen umgeben - Rosen fühlen sich wohl in diesem verrückten Klima: Wir befinden uns hier auf 42 Grad südlicher Breite, sind also mitten in den “Roaring Forties“. Die Winde sind heftig und kühl – Erinnerungen an Island werden wach. Gleichzeitig haben wir eine Sonnenintensität, die der von Rom (40 Grad Nord) im August entspricht! Also vorne Sonnenbrand und hinten Eiszapfen. Rosen und viele Obstsorten, nicht zuletzt auch Wein, mögen das!

In Dover verlassen wir den Fluss, es geht durch die Berge bis Cockle Creek auf der südlichsten befahrbaren Straße Australiens. Es ist eine sehr schöne Strecke entlang der Recherche Bay, aber der Pistenzustand auf den letzten 20 km lässt zu wünschen übrig. Die Campingplätze neben der Piste sind ziemlich belegt, so dass wir erst ganz am Ende der Piste im Nationalpark einen Platz finden. Schnell hängen wir unsere nasse Wäsche auf, die wir in Kingston in einer Laundry waschen konnten. Der Creek ist nach der Herz-Muschel benannt, die hier in den Gewässern vorkommt. Von Anglern wurde sie einst gern als billiger Köder verwendet. Seit die Muschel als Delikatesse entdeckt wurde, kostet das Kilo das Zehnfache, wie uns der Ranger erzählt. Ein australisches Paar hat riesige Austern aus dem Wasser geholt (hier warnt kein Schild vor dem Verzehr von Meeresfrüchten – Tasmaniens Gewässer gehören zu den saubersten der Welt) und versucht, diese zu öffnen. In Ermangelung eines Austernmessers gelingt ihnen das nur mit schwerem Gerät. Einer von vielen Wanderwegen führt über Stock und Stein, durch Moor- und Heidelandschaften und Wälder zur South Cape Bay. Spektakuläre Ausblicke auf die wilde und steile Südküste und die traumhafte Bucht entschädigen für die 16 km hin und zurück. Von hier aus nach Westen zu segeln würde bedeuten, erst in Südamerika wieder auf Land zu stoßen.

Nach einigen Tagen verlassen wir Tasmaniens südlichsten Punkt, kehren kurz nach Hobart zurück und folgen anschließend dem Tal des Derwent River nach Westen. Hinter Norfolk sind die Straßen von Hopfenfeldern gesäumt. Im Mt. Field Nationalpark erwarten uns Wanderwege durch Regenwälder mit herrlichen Wasserfällen. Große Baumfarne wachsen unter gigantischen Eukalyptusbäumen. Auf unserer weiteren Reise durchqueren wir die Midlands, ein Gebiet, das von den frühen Siedlern vollständig gerodet wurde, um Platz für Weideflächen zu schaffen. Die weiche, hügelige Landschaft mit Pappeln entlang der Straßen und Flusstälern erinnert uns an Patagonien. Wir besuchen die ehemaligen Garnisonsstädte Oatlands und Ross am Midlands Highway. In beiden Orten gibt es viele gut erhaltene und restaurierte georgianische Gebäude. Die ehemaligen Kasernen werden heute als Wohnhäuser genutzt. In Ross besichtigen wir die 1837 errichtete Callington Mill, eine alte Mühle, in der seit der Renovierung 2010 Biomehl produziert wird. Für unser nächstes Brot geht 1 kg davon in unseren Besitz über. Nach Westen hin führt uns die Reise über die Berge der Great Western Tiers nach Interlaken, ein winziger, fast verlassener Ort zwischen den Seen Lake Sorell und Lake Crescent. Vermutlich wurde der Ort einst von Schweizern gegründet. Auf dem im Wald liegenden Campground, den wir für uns allein haben, riecht es ganz intensiv nach dem ätherischen Öl, das einige Eukalyptusbaumarten freisetzen. Ein Echidna am Wegesrand rollt sich leider viel zu schnell zusammen, als wir näher kommen.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Westen durch Busch- und Heidelandschaften. Später schlängeln wir uns durch die Highlands auf 700 m bis Derwent Bridge. Im Pub des gleichnamigen Hotels gönnen wir uns einen erfrischenden Cidre. Im Cradle Mountain-Lake St. Clair Nationalpark erwarten uns Wanderwege, die auch zum mit 167 m tiefsten See Australiens führen. Wir übernachten jedoch nicht auf dem überfüllten Nationalpark-Campingplatz, sondern fast allein am nahe gelegenen Lake King Williams mit traumhaftem Blick auf seinen Zufluss und die dahinter liegenden Berge. Wir verlassen den Flecken Richtung Queenstown auf einer wahrhaft wunderschönen Strecke, die sich durch die Berge des Franklin Gordon Wild Rivers Nationalpark windet, entlang von farbenprächtigen Hochmooren, tiefen Canyons und rauschenden Gebirgsflüssen.

Kurz vor Queenstown breitet sich vor uns eine Mondlandschaft aus. Im Jahre 1880 entstand hier eine Kupfermine, die Berge wurden total entwaldet und ganze Bergzüge terrassiert. Seit dieser Zeit wurde Kupfer im Wert von 6 Mrd. AU$ abgebaut, und es soll noch Kupfer für weitere 4-5 Mrd. vorhanden sein. Buntes Felsgestein neben der Straße zeigt auch dem Laien das Vorhandensein von Mineralien an. Die Attraktion des Ortes ist jedoch die “West Coast Wilderness Railway“, die einst gebaut wurde, um das Kupfer durch die Wildnis zum Hafen von Strahan zu befördern. Das war eine extrem schwierige Aufgabe, denn die Strecke führte durch dichte Wälder, über Berge und Flüsse. 2 km haben die Arbeiter pro Tag geschafft, und erst 1896 konnte die Strecke eröffnet werden. Um die Steigungen bis zu 6,25 % bewältigen zu können, wurde das System des Schweizer Ingenieurs Dr. Abt. angewendet, das bereits in anderen Ländern, auch im deutschen Harz erfolgreich genutzt wurde. Bei diesem System liegt bei Steigungen über 2,5 %, die mit Schienen allein nicht mehr zu bewältigen sind, eine dritte Schiene, eine Zahnstange im Gleis, in die ein entsprechend geformtes Antriebsrad der Lokomotive eingreift. Nach der Stilllegung der Bahnstrecke 1963 wurde die Bahn 2002 aufwändig restauriert, die Waggons fein hergerichtet, um sie für Touristen attraktiv zu machen. Und die 4 ½ Std. dauernde Fahrt mit vier Stopps ist hoch interessant – wenn auch erschreckend teuer.

Noch am gleichen Tag erreichen wir in Strahan die Westküste Tasmaniens, wo wir uns am Kelly Channel, der den Hafen von Strahan, den Macquarie Harbour mit dem Meer verbindet, für zwei Tage niederlassen. Bei strahlendem Wetter machen wir lange Strandspaziergänge und sind einfach mal ein bisschen faul. Wir haben schließlich Urlaub. Hinter Strahan verlassen wir die Küste und fahren nach Norden bis Waratah. Der kleine Ort liegt wunderschön am gleichnamigen See, und er hat eine interessante Geschichte zu erzählen. 1871 entdecke James Smith, der Sohn von Sträflingseltern, Zinn am Hausberg Mt. Bischoff, das daraufhin so erfolgreich abgebaut wurde, dass hier seinerzeit die reichste Zinnmine der Welt entstand. Die Sehenswürdigkeiten des Ortes sind ganz auf diese Zeit ausgerichtet. Nach einer jahrzehntelangen Unterbrechung werden in der Mine heute wieder verschiedene Metalle abgebaut. Über Corinna gelangen wir Richtung Norden wieder an die Westküste und schließlich an die Nordküste nach Stanley. Auf diesen Fahrten gibt es endlich wieder Tiere zu sehen. Wallabies hüpfen über die Piste, Sittiche und schwarze Kakadus fliegen kreischend durch die Lüfte. Bevor wir uns in Stanley für zwei Tage niederlassen, decken wir uns in Smithton mit frischen Lebensmitteln ein, darunter Hackfleisch mit folgendem Aufkleber: “Dieses naturreine Schwarze Angus-Rindfleisch wird in Süd-Australien gezüchtet, eine Region, bekannt für reichhaltigen Niederschlag, reine Luft, unverdorbene Umwelt. Junge Rinder gedeihen auf grünen Weiden in entspannter Umgebung, um sicher zu stellen, dass das Fleisch ohne die Verwendung von zusätzlichen Hormonen wunderbar zart ist.“ Australien wie es leibt und lebt! Na, da können wir nicht widerstehen. Und tatsächlich schmecken die Frikadellen gar köstlich. Die öffentliche Toilette in Smithton entpuppt sich auch als etwas Besonderes. Nach Betreten des Raumes und Aufklappen des Klodeckels ertönt eine etwas laute, aber eingängige und verdauungsfördernde Musik. Eine freundliche Stimme erklärt dann, dass die maximale Verweildauer auf diesem Örtchen 10 Minuten beträgt. Ob sich nach Ablauf der 10 Minuten die Tür automatisch und ganz unabhängig vom Geschehen im Inneren öffnet, oder ob sich vielleicht eine Sprinkleranlage zwecks Vertreibung des widerspenstigen Okkupanten einschaltet, haben wir nicht getestet.

Stanley ist eine von ganz vielen “RV-friendly Towns“ in Tasmanien. Das heißt, es gibt immer kostenlose oder zumindest sehr günstige Stellplätze für Wohmmobilisten, oft auch Sanitäranlagen und Dump-Points – eine saubere Möglichkeit zum Entleeren von Schmutzwassertanks. Entsprechend einfach ist es, in Tasmanien Caravanparks zu meiden. Wie sehr wir uns an diesen Luxus gewöhnt haben, merken wir an unserem Schock nach der Rückkehr auf das Festland, wo in Küstennähe den Campern wieder extrem enge Korsetts aufgezwungen werden!

Stanley liegt auf einer Halbinsel, an deren Ende sich ein 143 m hohes freistehendes Felsmassiv befindet. Um auf das Plateau zu gelangen, nehmen wir den bequemen Weg, den Sessellift. Das Wetter ist prima, aber es weht ein heftiger Wind, so dass es im Lift ordentlich wackelt. Das Plateau ist mit hübschen Gräsern und blühenden Büschen bewachsen. Auf dem Rundweg hat man zu allen Seiten fantastische Ausblicke. Als wir den steilen Rückweg zu Fuß nehmen, sind wir froh, für den Hinweg den Lift genommen zu haben. Es ist ein kleiner Ort mit alten Kapitänshäusern und sehr hübsch angelegten Gärten. Im berühmten Restaurant/Laden Hursey Seafoods hat eine chinesische Familie gerade einen lebenden 2 kg Hummer für 280 AU$ gekauft. Auf unsere Frage, ob sie zum Kochen auch einen entsprechend großen Topf haben, antworten die Dame des Hauses ungerührt: Nein, aber wir werden ihn vor dem Kochen klein hacken. Ja, so sind sie, die netten Chinesen.

In den nächsten Tagen fahren wir entlang der Nordküste bis Ulverstone und von dort ins Landesinnere zunächst bis ins winzige Chudleigh, dessen Attraktion eine von holländischen (nicht niederländischen, wie die Chefin betont!) Einwanderern betriebene Honigfarm ist. Dort wechseln einige Gläser Honig und köstliches Nougat den Besitzer. Über Deloraine, Launceston und am Tamar River entlang erreichen wir am 28. Februar den Narawntapu NP. Und hier schließt sich der Kreis, denn dies war nach unserer Ankunft in Tasmanien vor fünf Wochen unser erster Übernachtungsplatz.

Am 2. März fahren wir bereits in der Morgendämmerung nach Devonport, um pünktlich die 9 Uhr-Fähre zurück nach Melbourne zu erreichen. Das hätten wir uns besser überlegen sollen, denn es ist unglaublich, was uns um diese Tageszeit so alles vor den Wagen springt! Die Wälder neben der Straße sind plötzlich lebendig mit Kängurus aller Größen, Wombats und einigen unbekannten Zwei- und Vierbeinern, die uns bisher noch nicht begegnet sind! Da hilft nur eins: runter mit der Geschwindigkeit und striktes Befolgen der Hinweisschilder, die überall in Tasmanien zwischen Abend- und Morgendämmerung nur maximal 65 km/h erlauben. Und dass auch das noch zu schnell ist, zeigen die schrecklich vielen totgefahrenen Tiere auf allen Straßen! Doch ohne Schaden erreichen wir den Fährhafen und sind froh über unsere “Jagdstrecke“: nach unserem Wissen haben wir nur eine Schlange auf unserem Gewissen. Bei erneut ruhiger See und gutem Wetter bringt uns die “Spirit of Tasmania“ wieder wohlbehalten zurück nach Melbourne.

Tasmanien hat uns ausnehmend gut gefallen. Das ungewöhnlich gute und trockene Wetter – die Insel ist für ihre reichhaltigen Niederschläge bekannt – hat dabei sicherlich eine ganz wichtige Rolle gespielt. Australier sind freundliche und hilfsbereite Menschen, aber die Tasmanier toppen das noch einmal ganz deutlich: ein fragender Blick und schon steht jemand neben uns und fragt, ob sie/er helfen kann! Wir sind durch Landschaften und entlang von Küsten gefahren, wie wir sie noch nicht gesehen haben. Für Wohnmobilisten ist es ein Traum mit Freiheitsgraden, von denen man an den Festlandsküsten nur noch träumen kann. Wir durften für uns ganz unbekannte Tierarten bestaunen und uns an ihnen erfreuen. Alles in allem waren es erlebnisreiche und beeindruckende 5 Wochen.

              Tasmanien          
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Die Nachtplätze dieses Reiseabschnitts in chronologischer Reihenfolge; extrem teure kommerzielle Campingplätze gibt es in Australien wie Sand am Meer, deshalb listen wir hier nur solche Plätze auf, die preiswert oder kostenfrei sind und uns besonders gut gefallen haben; wir haben uns überall sehr sicher gefühlt; alle Koordinaten WGS84:

038_Cockle Creek - Dpipwe NP: schöner kostenloser (mit Nationalpark-Pass) Campsite; S43 35 00.9 E146 53 37.9; nur einfache Toiletten, ruhig

039_Franklin Foreshore: schöner preiswerter Campsite am Huon River; S43 05 31.1 E147 00 36.2; nur einfache Toiletten, ruhig

040_Mount Field NP: schöner preiswerter Campsite im NP; S42 41 03.8 E146 42 58.6; einige Versorgungen, ruhig

041_Dago Point: schöner kostenloser Campsite zwischen zwei Seen; S42 07 57.0 E147 10 07.0; nur einfache Toiletten, ruhig

042_Lake King William: schöner kostenloser Campsite am Zufluss des King William-Sees; S42 08 47.4 E146 13 06.3; keine Versorgungen, ruhig

043_Queenstown: guter kostenloser Campsite auf dem städtischen Sportplatz; S42 04 34.8 E145 33 32.7; nur einfache Toiletten, ruhig

044_südl. Strahan: schöner preiswerter Campsite am Meer; S42 13 16.6 E145 13 46.6; nur einfache Toiletten, ruhig (bis auf Brandung)

045_Waratah: schöner preiswerter Campsite in einem gemütlichen ehemaligen Minenort; S41 26 41.0 E145 31 53.3; alle Versorgungen, ruhig

046_Savage River: schöner kostenloser Campsite am Savage River; S41 37 36.1 E145 04 41.8; keine Versorgungen, ruhig

047_Green Point Camp: schöner kostenloser Campsite am Meer; S40 54 35.6 E144 40 47.5; nur einfache Toiletten, ruhig

048_Stanley: schöner preiswerter Campsite am Meer; S40 45 49.3 E145 17 22.9; alle Versorgungen im Ort, ruhig

049_Hall Point (östl. Burnie): schöner kostenloser Campsite am Meer; S41 05 38.0 E146 01 42.0; keine Versorgungen, ruhig (bis auf Brandung)

050_Chudleigh Showground: schöner kostenloser Campsite im winzigen und gemütlichen Dorf; S41 33 25.0 E146 28 58.0; nur einfache Toiletten, ruhig

051_Rose Bay (nördl. Launceston): schöner kostenloser Campsite am Tamar River; S41 17 39.4 E146 58 20.1; keine Versorgungen, ruhig


 

In Melbourne haben wir einiges zu erledigen: dort warten neue, für uns speziell angepasste Hinterachsdämpfer und vier neue Reifen auf uns. Anschließend geht es Richtung Adelaide und von dort ins Landesinnere nach Norden. Doch darüber im nächsten Bericht mehr.

Bis dahin viele Grüße und Euch einen baldigen Frühling,

Bettina & Rolf (Adelaide/Südaustralien-Australien, im März 2015)